Schluss mit dem Teufelskreis: So beenden Sie Heisshungerattacken

Maike Lindberg
Maike Lindberg

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Eigentlich möchten Sie doch nur eine Diät machen – doch der Heisshunger funkt Ihnen immer wieder dazwischen. Warum das so ist und wie Sie dem ein Ende setzen.

Wie kann man Heisshungerattacken verhindern?
Wie kann man Heisshungerattacken verhindern? - Depositphotos

Man versucht, seine Ernährung zu kontrollieren und landet am Ende doch wieder bei den Chips oder Schokolade. Dieser Zyklus aus Verzicht und Fressattacken kann sehr belastend sein und führt oft zu Schuldgefühlen.

In diesem Teufelskreis wechseln sich Phasen der Nahrungseinschränkung (Diät) mit Zeiten des übermässigen Essens (Heisshungerattacken) ab. Die Diätphase beinhaltet häufig Beschränkungen hinsichtlich Menge oder Art der Lebensmittel.

Süsse und salzige Snacks sind in grosser Menge ungesund.
Süsse und salzige Snacks sind in grosser Menge ungesund. - Depositphotos

Wenn man bestimmte Nahrungsmittel oder -gruppen vermeidet, kann dies einige Tage oder sogar Wochen gut gehen. Doch irgendwann fühlt sich unser Körper ausgehungert – die nächste Fressattacke steht bevor.

Die Wissenschaft hinter dem Heisshunger

Unser Körper ist auf Überleben programmiert – er will genug essen. Sobald er Anzeichen von Nahrungsdefizit wahrnimmt, schlägt er Alarm und sorgt dafür, dass wir mehr essen als nötig.

Das ist eine natürliche Reaktion auf Selbstbeschränkung. Aber wie kann man langfristig das Wechselspiel aus Diät und Heisshungerattacke beenden?

4 Strategien zur Durchbrechung des Diät-Heisshunger-Kreislaufs

1. Erlauben Sie sich, bedingungslos zu essen: Verzicht ist oft der Auslöser für Heisshungerattacken. Wenn wir uns erlauben, das zu essen, was wir wollen und wann wir es wollen, können wir den Kreislauf durchbrechen.

2. Achten Sie auf Ihre Hunger-Signale: Lernen Sie die Zeichen Ihres Körpers kennen und reagieren Sie darauf – bevor der grosse Hunger kommt.

3. Essen Sie regelmässig und ausreichend: Ein konstanter Essensrhythmus hilft Ihrem Körper dabei, ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl zu entwickeln.

4. Wählen Sie zufriedenstellende Lebensmittel: Um satt zu werden, braucht Ihr Körper nicht nur genug Nahrung, sondern auch Genuss. Essen sollte Spass machen.

Entwickeln Sie alternative Bewältigungsstrategien

Fressattacken sind häufig eine Reaktion auf Stress oder negative Emotionen. Es ist wichtig, alternative Strategien zur Bewältigung solcher Situationen zu entwickeln – etwa Entspannungsübungen oder körperliche Aktivitäten.

Genuss-, aber massvolles Essen steigert die Lebensqualität.
Genuss-, aber massvolles Essen steigert die Lebensqualität. - Depositphotos

Finden Sie heraus, in welchen Situationen Sie besonders gestresst sind und zum Heisshunger neigen. Indem Sie diese Trigger abschalten oder abmildern, kann sich dies auch positiv auf Ihre negativen Nahrungsroutinen auswirken.

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