5 Ernährungstipps, mit denen Sie Ihre Fruchtbarkeit steigern

    Juli Rutsch
    Juli Rutsch

    Sie wollen bald schwanger werden und Ihre Fruchtbarkeit erhöhen? Dann sollten Sie diese fünf Ernährungstipps berücksichtigen.

    Frau
    Körpergerüche von Frauen in der fruchtbaren Phase können bei Männern Stress reduzieren. (Archivbild) - depositphotos

    Aus medizinischer Sicht ist Fruchtbarkeit die Fähigkeit, eine Schwangerschaft zu empfangen und auszutragen. Es gibt viele Faktoren ausserhalb des Gewichts, welche die Fruchtbarkeit beeinflussen können.

    Die Basis der Fruchtbarkeit liegt in der Optimierung Ihres Menstruationszyklus. Wenn wir unserem Körper nicht die richtige Nahrung geben oder übermässig trainieren, kann dies Auswirkungen auf unseren Zyklus haben.

    Nachbildung Eierstöcke Schmetterlinge rosa Hintergrund
    Zur Optimierung der Fruchtbarkeit sollte der Fokus auf den Zyklus gelegt werden. Dabei kann auch die Ernährung helfen. - Depositphotos

    Viele Dinge beeinflussen Ihre Fruchtbarkeit – wie Sie essen und wie Sie mit Stress umgehen, sind nur einige davon.

    Die Bedeutung der richtigen Ernährung

    Es ist wichtig, dass Ihr Körper genug Nahrung erhält, um Ihr sogenanntes Set-Point-Gewicht zu erhalten. Sobald Sie Ihren Set Point gefunden haben, können Sie sich von Diäten verabschieden und mehr Energie in wichtige Dinge investieren.

    Zahlreiche Studien zeigen zudem, dass intuitive Essgewohnheiten das Leben verbessern und gesunde Beziehungen zu Nahrung fördern. Auch ein achtsamer Blick auf die richtigen Lebensmittel wird dadurch geschult.

    Hier ist eine Liste an Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihre Fruchtbarkeit zu steigern.

    1. Vollfett-Milchprodukte geniessen

    Vergessen Sie die Fettphobie der 90er Jahre. Vollfettkuhmilch schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch besser für die Fruchtbarkeit.

    Studien belegen dahingehend einen Vorteil für Frauen, die Vollfettmilchprodukte wählen.

    2. Bunte Vielfalt an Obst und Gemüse

    Obst und Gemüse sind eine grossartige Quelle für Ballaststoffe.

    Ansammlung Gemüse Schale aufbereitet
    Je bunter das Gemüse, desto vielfältiger. - Depositphotos

    Letztere wiederum unterstützen die Hormonbalance und somit auch die Fruchtbarkeit.

    3. Transfette meiden

    Transfette werden normalerweise in verarbeiteten Lebensmitteln hergestellt und sind nicht gut für Herz oder Gehirn.

    Lassen Sie möglichst die Finger davon und verzichten Sie generell auf verarbeitete Lebensmittel. Kochen Sie lieber selbst, dann wissen Sie auch, was drin steckt.

    4. Alkoholkonsum im Auge behalten

    Es ist nicht zwingend nötig, Alkohol komplett wegzulassen. Aber wenn Sie zwei oder mehr Drinks pro Tag konsumieren, kann dies die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

    Setzen Sie lieber auf alkoholfreie Alternativen. Davon gibt es mittlerweile zahlreiche.

    5. Verzichten Sie auf Gewichtsverlust

    Gewichtsverlust kann zwar die Fruchtbarkeit verbessern – doch Vorsicht. Studien zeigen nämlich auch:

    Gesundheitliche Verbesserungen ergeben sich durch gesundheitsfördernde Verhaltensweisen unabhängig von der Gewichtsentwicklung. Dazu zählen die folgenden zwei Punkte, die wir in unsere Liste als Zusatz aufnehmen.

    Bewegung sollte Spass machen

    Sport hat viele Vorteile: von einem stärkeren Herzen und stärkeren Muskeln über eine bessere Blutzuckerkontrolle bis hin zu höherer Schlafqualität. Aber achten Sie gleichzeitig auf ausreichend Erholung.

    Es gibt durchaus ein Mass an Bewegung, das zu viel und zu intensiv für Ihren Körper und Ihre Fruchtbarkeit ist. Zu langes Sitzen und zu intensive körperliche Betätigung sind beide mit Unfruchtbarkeit verbunden.

    Laufschuhe
    Bauen Sie Bewegung in Ihren Alltag ein – aber massvoll. - Depositphotos

    Sorgen Sie für eine Bewegung, die Ihnen ein gutes Gefühl gibt, statt Sie zu erschöpfen und zu verletzten. So stellen Sie sicher, dass sie damit nicht Ihre Fähigkeit beeinträchtigen, regelmässige Menstruationszyklen zu haben.

    Stress bewältigen

    Wir leben in einer Welt voller Stress. Leider hat es sich geradezu normalisiert, chronisch gestresst zu sein.

    Aber je mehr Wege wir finden können, um den Stress abzubauen und loszulassen, desto besser werden wir uns fühlen und funktionieren. Hilfreiche Tools dabei sind regelmässige Achtsamkeitsübungen, Meditation und Yoga.

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